Strategy hat zum ersten Mal seit Juni wieder Bitcoin erworben und dafür 369,7 Millionen US-Dollar investiert. Der Gesamtbestand steigt damit auf 845.050 BTC.
Strategy hat erstmals seit dem 22. Juni wieder Bitcoin gekauft. Das Unternehmen erwarb 4603 BTC und erhöhte damit seinen Bestand von 840.447 auf 845.050 Bitcoin.
Michael Saylor hatte den neuen Zukauf bereits am Sonntag angedeutet. Der Executive Chairman von Strategy teilte auf X eine Übersicht der Bitcoin-Bestände des Unternehmens mit dem Kommentar „We’re Back“.
Ähnliche Grafiken hat Saylor in der Vergangenheit häufig kurz vor der Bekanntgabe neuer Bitcoin-Käufe veröffentlicht. Am Montag folgte die offizielle Bestätigung in einem bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten 8-K-Filing.
Bitcoin gibt nach Warsh-Rede nach
Die Nachricht über den neuen Strategy-Kauf trifft auf ein zuletzt wieder anspruchsvolleres Marktumfeld. Bitcoin notiert am Montag bei rund 78.600 US-Dollar und damit unter dem am Freitag erreichten Hoch von 81.148 US-Dollar.
Belastet wurde der Kryptomarkt vor allem durch die Aussagen von Fed-Chef Kevin Warsh in Jackson Hole. Warsh warnte am Freitag, die Inflation gehe nicht schnell genug zurück. Das ließ die Erwartungen an eine mögliche Zinserhöhung im September deutlich anziehen.
Strategy verbucht erneut einen Milliarden-Buchgewinn
Durch den aktuellen Zukauf steigt der Bitcoin-Bestand von Strategy auf 845.050 BTC. Für die 4603 zusätzlichen Bitcoin zahlte das Unternehmen insgesamt 369,7 Millionen US-Dollar beziehungsweise im Schnitt 80.318 US-Dollar pro Bitcoin.
Insgesamt hat Strategy für seinen gesamten Bestand inzwischen rund 63,73 Milliarden US-Dollar aufgewendet. Der durchschnittliche Einstandspreis erhöht sich damit auf 75.412 US-Dollar je Bitcoin. Bei einem Bitcoin-Kurs von 77.991 US-Dollar liegt Strategy mit dem Bestand somit etwa 2,18 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 3,4 Prozent im Plus.
Noch im Juli lag Strategy mit seinen Bitcoin-Beständen zeitweise rund 13 Milliarden US-Dollar im Minus. Die jüngste Kurserholung brachte die milliardenschwere Position anschließend wieder deutlich näher an die Gewinnzone.