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Kurz und knapp für dich:
Laut Marktbeobachter Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets bleibt der Dax
Nachdem der New Yorker Dow Jones Industrial
Laut der Commerzbank (Commerzbank Aktie) war die Fed zuletzt aus drei Gründen der maßgebliche Kurstreiber: Neben der Zinssenkung verwies Analyst Andreas Hürkamp auf den beschlossenen Ankauf von kurzlaufenden Anleihen sowie auf eine angehobene Prognose für das US-Wirtschaftswachstum. Er rechnet damit, dass weitere Konjunkturdaten in der kommenden Woche sein positives USA-Bild bestätigen.
Von Anlegern mit Spannung erwartet wird der US-Arbeitsmarktbericht am Dienstag. Neben den November-Zahlen werden dabei auch Beschäftigungsdaten für Oktober nachgereicht. Damit wird der Rückstand wichtiger Indikatoren abgebaut, der nach dem wochenlangen Regierungsstillstand entstanden war. Die Fed stellt der Inflation den Jobmarkt als zweites Kriterium gegenüber; neue Daten zur Teuerung für November folgen am Donnerstag.
Vor dem Hintergrund von Arbeitsmarkt-, Inflationssignalen und teils noch fehlenden Daten steckte die Fed in einer Zwickmühle. Deka-Bank-Chefvolkswirt Ulrich Kater spricht von einem Kompromiss, zu dem die Notenbank zuletzt gezwungen gewesen sei. In einer Phase, in der unter anderem US-Zölle eine inflationäre Gemengelage begünstigen, habe der Arbeitsmarkt jüngst Schwächesignale ausgesendet. Kater zufolge hat die Fed dennoch das Vertrauen der Marktteilnehmer in ihr Handeln bewahrt.
Die Fed hat ihre Entscheidung für den Dezember bereits getroffen. Am Donnerstag allerdings wird es mit den Zinsentscheiden der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Bank of England spannend. Von der EZB werden vorerst keine weiteren schnellen Zinssenkungen erwartet.
Abseits der Erwartungen an die Geldpolitik bleibt das Boom-Thema KI im Fokus. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitagnachmittag unter Berufung auf informierte Kreise berichtete, hat der Software- und Hardwarekonzern Oracle
Der Dax rutschte daraufhin im Sog schwächerer US-Börsen ins Minus und ging schließlich moderat tiefer aus dem Handel. Nach der langen Rally vieler KI-Werte keimen erneut Sorgen auf, wann Unternehmen angesichts knapper Ressourcen und womöglich höherer Investitionen mit ihren KI-Geschäften tatsächlich Gewinne erzielen. Solche Bedenken hatten zuletzt immer wieder belastet.
Bevor die Anleger ihre Bücher für dieses Jahr schließen, könnte der große Verfall an den Terminbörsen am kommenden Freitag den Schlussakkord vor Weihnachten setzen. An solchen Tagen laufen Optionen aus. Häufig kommt es zu unkontrollierten Ausschlägen, weil große Marktteilnehmer versuchen, die Kurse noch einmal in eine für sie vorteilhafte Richtung zu bewegen.
Was deutsche Unternehmen betrifft, könnten die am Donnerstag nach US-Börsenschluss präsentierten Zahlen von Nike (Nike Aktie)
— Bericht von Timo Hausdorf, dpa-AFX —
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