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Kurz zusammengefasst:
FRANKFURT (dpa-AFX) – Nach der schwachen Vorwoche sind beim Dax
Auch CMC-Markets-Chefanalyst Andreas Lipkow bleibt vorsichtig: “Aktuell dienen schon kleine Negativmeldungen als Anlass für Gewinnmitnahmen – ein Hinweis darauf, dass der Aktienmarkt in eine Konsolidierungsphase übergehen könnte”, kommentierte er die jüngste Schwäche.
Eine erste Bewährungsprobe bot bereits das Wochenende. Rund zwei Wochen nach der Unterzeichnung eines Rahmenabkommens ist der Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran erneut aufgeflammt. Als Reaktion auf einen Angriff auf ein Frachtschiff griffen US-Streitkräfte iranische Ziele an. Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) wiederum attackierten Ziele in den mit den USA verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain. Im Südlibanon nahm Israel Kämpfer der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz unter Beschuss.
Für das auslaufende erste Halbjahr 2026 weist der deutsche Leitindex einen kleinen Zuwachs aus. Vom Mitte Januar markierten Rekordhoch bei 25.507 Punkten hat sich der Dax jedoch bereits deutlich entfernt.
Die US-Indizes haben dagegen selbst nach Beginn des Nahost-Konflikts Ende Februar eine Reihe von Bestmarken erzielt und sich im bisherigen Jahresverlauf klar besser entwickelt. Besonders die Technologiebörse Nasdaq profitiert vom anhaltenden Hype um Künstliche Intelligenz (KI). Noch ausgeprägter gilt dies für die technologiegetriebenen Leitindizes in Südkorea und Japan.
Trotz kurzfristiger Skepsis und erwarteter Schwankungen halten die DZ-Experten am übergeordneten Aufwärtstrend des Dax fest. Bis Ende Dezember trauen sie dem Börsenbarometer einen Anstieg von rund zehn Prozent zu.
Die Landesbank Helaba bleibt hingegen bei ihrer Prognose von 25.000 Punkten, was einem Jahresplus von etwa zwei Prozent entspräche. Mit Blick auf den stark gelaufenen Halbleitersektor werten sie die zwischenzeitlichen Kursrückgänge als Warnsignal, das ihre Zurückhaltung bei den Ertragsperspektiven für die nächsten Quartale bestätigt.
Die Konjunkturagenda hält einige potenziell marktbewegende Nachrichten bereit. Die größte Aufmerksamkeit dürfte der monatliche US-Arbeitsmarktbericht erhalten, der für die amerikanische Geldpolitik besonders relevant ist. Üblicherweise erscheint er am ersten Freitag des Folgemonats. Da der Nationalfeiertag am 4. Juli diesmal auf einen Samstag fällt und die US-Börsen bereits am Freitag geschlossen bleiben, wird die Veröffentlichung ausnahmsweise auf Donnerstag vorgezogen.
Weltweit werden ab Dienstag verschiedene Einkaufsmanagerindizes veröffentlicht, die Aufschluss über die Erwartungen der Unternehmen geben. Zudem treten am Mittwoch strengere EU-Regeln für Stahlimporte in Kraft, die sich vor allem gegen die preisgünstige Konkurrenz aus China richten.
Wichtige Unternehmensnachrichten sind in Deutschland rar. Die Quartalszahlen, die der US-Sportwarenriese Nike
— Von Gerold Löhle, dpa-AFX —
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