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Für dich zusammengefasst:
- Ringen um die Fed-Besetzung könnte die Aktienmärkte dämpfen.
- Trump will Fed-Gouverneurin Lisa Cook umgehend entlassen.
- Der Konflikt im Handel zwischen den USA und China könnte sich zuspitzen.
FRANKFURT (dpa-AFX) – Ein sich verschärfender Streit um die personelle Ausrichtung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) dürfte die Börsen am Dienstag bremsen. Parallel droht erneut eine Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China. Diese Unsicherheiten belasteten die vorbörslichen Signale für den Start in den Handelstag. Rund zwei Stunden vor Börsenbeginn taxierte der Broker IG den Leitindex Dax
US-Präsident Donald Trump beabsichtigt, Fed-Gouverneurin Lisa Cook mit sofortiger Wirkung aus dem Board zu entlassen. In seinem Schreiben an Cook führt er aus, es gebe ausreichende Anhaltspunkte, dass in einem oder mehreren Hypothekenverträgen unzutreffende Angaben gemacht worden seien. Cook kündigte derweil an, ihr Amt verteidigen zu wollen.
“Die Vorgänge um Fed-Gouverneurin Lisa Cook könnten neue Verunsicherung an der Wall Street auslösen”, schrieb Analyst Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Es gehe nicht nur um die Substanz der Vorwürfe gegen Cook. “Entscheidend ist auch, inwieweit Donald Trump die Fed durch zügige Neubesetzungen schneller auf seinen Kurs niedrigerer Zinsen ausrichten kann”, so Altmann.
Im Fokus der Anleger steht außerdem der Handelsstreit zwischen den USA und China. Trump droht Peking mit Strafzöllen von bis zu 200 Prozent, falls China die USA nicht verlässlich mit Magneten aus Seltenen Erden beliefert. Zugleich räumte er ein, dass derart drastische Schritte den Handel mit China zum Erliegen bringen könnten. “Wir haben ein viel stärkeres Instrument, das sind Zölle. Würden wir 100 oder 200 Prozent erheben, gäbe es praktisch keinen Handel mehr mit China.” Das wäre notfalls akzeptabel, so Trump./bek/mis
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