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Kurz zusammengefasst:
Der deutsche Leitindex schloss im Xetra-Handel 1,39 Prozent im Minus bei 24.041,62 Punkten und damit knapp über dem Tagestief. Nach dem Ende des Shutdowns müsse nun wieder mit potenziell belastenden US-Konjunkturdaten gerechnet werden, sagte Börsenexperte Andreas Lipkow. In den kommenden Wochen dürften zahlreiche während des Stillstands ausgefallene US-Daten nachgereicht werden – und diese seien laut Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets wohl „mit einer sehr hohen Fehlerquote behaftet“. Das mache es der US-Notenbank Fed bei den nächsten Zinsentscheidungen entsprechend schwer.
In besserer Verfassung zeigte sich der MDax
Auch europaweit gaben viele Indizes ihre zwischenzeitlichen Gewinne wieder ab und schlossen schwächer. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50
Der bislang längste Shutdown endete am frühen Morgen (MEZ) mit der Unterschrift von US-Präsident Donald Trump unter den zuvor vom Parlament verabschiedeten Übergangshaushalt. Dieser gilt bis Ende Januar. Sollte bis dahin kein regulärer Haushalt beschlossen sein, droht ab Februar ein erneuter Shutdown. An den Börsen war das absehbare Ende des Stillstands zuletzt bereits vorweggenommen und teils mit Rekorden gefeiert worden. Auch der Dax hatte in den vergangenen drei Tagen deutlich zugelegt, sodass das Rekordhoch von Anfang Oktober bei 24.771 Punkten wieder in Reichweite rückte.
Am Donnerstag standen erneut zahlreiche Unternehmenszahlen im Fokus. Im Dax richtete sich die Aufmerksamkeit vor allem auf die Deutsche Telekom
Spitzenreiter im Leitindex war Merck mit einem Plus von 5,0 Prozent. Zwischenzeitlich kletterte die Aktie nach überraschend starken Quartalszahlen auf den höchsten Stand seit Mitte Mai.
Die seit Längerem schwächelnde „T-Aktie“ drehte nach anfänglichen Gewinnen ins Minus und schloss 0,2 Prozent tiefer. Auf dem Heimatmarkt habe die Telekom schlechter als erwartet abgeschnitten, was jedoch weitgehend durch positive Überraschungen in anderen Regionen kompensiert worden sei, erklärte JPMorgan.
Siemens bildete mit einem Minus von 9,4 Prozent das Schlusslicht, und die Aktie der Medizintechnik-Tochter Siemens Healthineers
Im MDax legte Bilfinger
Im SDax setzte die Aktie von Heidelberger Druck
— Von Claudia Müller, dpa-AFX —
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