Zum ersten Mal seit etwa einem halben Jahr hat SpaceX, inzwischen in den Nasdaq 100 aufgenommen, erneut Bitcoin aus eigenen Wallets transferiert.
SpaceX hat nach rund sechs Monaten Pause wieder Bitcoin aus firmeneigenen Wallets bewegt. Am Mittwoch wurden mehrere Transaktionen auf zugeordneten Adressen verzeichnet, wie „BTC-ECHO“ unter Berufung auf Daten von Arkham Intelligence meldet. Das erregt Aufmerksamkeit, da das Raumfahrtunternehmen zu den bekanntesten Firmen mit beträchtlichen Bitcoin-Beständen zählt.
- Die größte erfasste Transaktion belief sich auf lediglich 0,00213 BTC
- Die zweitgrößte Bewegung lag bei 0,00139 BTC
- Über Coinbase Prime wurde eine Adresse um 0,000738 BTC aufgestockt
- Kein Transfer an eine bekannte Exchange-Deposit-Adresse feststellbar
- Aktuell kein eindeutiges Signal für einen Verkauf der Bestände
Nach Angaben von „BTC-ECHO“ sprechen die geringen Beträge eher gegen einen unmittelbar bevorstehenden Verkauf. Wahrscheinlicher sind technische Routinevorgänge wie interne Umbuchungen, Testüberweisungen oder das Auffüllen einer Adresse für Netzwerkgebühren. Auch die letzte größere Bewegung mündete nicht in einen erkennbaren Abverkauf.
Die Bitcoin sollen im Durchschnitt zu rund 35.000 US-Dollar je Coin gekauft worden sein. Damit liegt SpaceX trotz jüngster Kursschwäche weiterhin deutlich im Plus.
Das Unternehmen von Elon Musk ist am Dienstag dem technologielastigen Nasdaq 100 beigetreten. Möglich machte das eine neue Regelung: Seit Mai können die Top-40-Unternehmen im Schnellverfahren in den Index aufrücken. SpaceX benötigte nach dem Börsengang nur 15 Handelstage und schaffte damit so schnell wie kein anderes Unternehmen zuvor den Sprung in einen großen US-Index.