Einem Bericht zufolge veräußert Mercedes-Benz seine Berliner Niederlassungen an einen Investor aus Kanada. Für mehrere Tausend Angestellte beginnt damit eine Phase erheblicher Ungewissheit.
Wie die „Bild“ meldet, gibt Mercedes-Benz sämtliche eigenen Autohäuser in Berlin an den kanadischen Unternehmer Kuldeep Billan ab. Betroffen sind demnach rund 20 Standorte.
Für etwa 8000 Beschäftigte bringt der Schritt offenbar viel Unsicherheit mit sich: Zunächst gilt laut Bericht eine zwölfmonatige Jobgarantie. Anschließend sollen bestehende Arbeitsverträge enden und neu verhandelt werden.
Information der Mercedes-Belegschaft per E-Mail
In einigen Filialen wurden Mitarbeiter demnach per E-Mail über den Verkauf informiert. Ein langjähriger Beschäftigter kritisierte gegenüber „Bild“ zudem die angebotenen Abfindungsbedingungen als unzureichend.
Die Veräußerung stellt einen weiteren Schritt beim Umbau des Vertriebsmodells von Mercedes-Benz dar und dürfte auch von Investoren genau beobachtet werden.