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Im S&P 500 sorgt inzwischen fast nur noch Nvidia für spürbares Gewinnwachstum. Nach Daten von FactSet steuern die übrigen Magnificent 7 kaum noch etwas bei – ein Zeichen für einen breiter und stabiler aufgestellten Markt.
Kurz zusammengefasst:
- Die kombinierte Gewinnentwicklung im S&P 500 liegt bei 8,5 %.
- Nvidia, Boeing, Eli Lilly, Intel und Micron sind die wichtigsten Wachstumstreiber.
- Für die Magnificent 7 wird ein Gewinnanstieg von 14,9 % erwartet.
Die Q3-Berichtssaison macht deutlich: Die Tech-Giganten, die den Markt in den vergangenen Jahren geprägt haben, verlieren vorerst an Einfluss auf das Gewinnwachstum des S&P 500. Laut neuen Zahlen von FactSet schafft es im dritten Quartal 2025 lediglich ein Unternehmen aus dieser Gruppe unter die fünf größten Gewinnantreiber des Index.
Die kombinierte Gewinnrate des S&P 500 liegt derzeit bei 8,5 Prozent. Am stärksten beitragen tun Nvidia, Boeing (Boeing Aktie), Eli Lilly, Intel und Micron Technology (Micron Technology Aktie). Damit ist Nvidia das einzige Mitglied der Magnificent 7 in dieser Spitzengruppe.
Laut FactSet profitieren Boeing, Eli Lilly und Intel vor allem von einer niedrigen Vorjahresbasis, in der hohe Kosten und Sondereffekte die Ergebnisse belastet hatten. Diese Basiseffekte führen jetzt zu überdurchschnittlichen Zuwächsen.
Für die sieben großen Tech-Titel insgesamt – also Apple (Apple Aktie), Microsoft (Microsoft Aktie), Alphabet, Amazon, Meta, Nvidia (Nvidia Aktie) und Tesla – erwarten Analysten im dritten Quartal ein Gewinnplus von 14,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ohne dieses Septett würde das Gewinnwachstum der übrigen 493 S&P-500-Unternehmen lediglich 6,7 Prozent betragen.
Bereits im zweiten Quartal überzeugten die Magnificent 7 mit überraschend starken Zahlen. Statt der ursprünglich prognostizierten 13,9 Prozent legten die Gewinne tatsächlich um 26,6 Prozent zu, da alle sieben Unternehmen die Erwartungen übertrafen.
Der Ausblick für die nächsten Quartale bleibt positiv. Laut FactSet rechnen Analysten für die Magnificent 7 von Ende 2025 bis zum dritten Quartal 2026 mit Wachstumsraten zwischen 14,9 und 19,7 Prozent. Auch der Rest des Index dürfte wieder anziehen: Für die übrigen Unternehmen werden im gleichen Zeitraum Gewinnsteigerungen von 5 bis 14,6 Prozent erwartet.
Die Tendenz ist klar: Nach Jahren der starken Dominanz der Magnificent 7 verbreitert sich das Gewinnwachstum im Gesamtmarkt – auch wenn Nvidia und Co. vorerst weiter die Speerspitze der Erholung bilden.
Autor: sbh-Redaktion/neb
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