Historisch gesehen drehte Bitcoin nach Rücksetzern im Mai und Juni häufig im Juli ins Plus. Ob sich dieses Muster erneut zeigt, hängt jedoch von mehreren Einflussfaktoren ab.
Bitcoin hat einen schwachen Frühsommer hinter sich. Im Mai gab der Kurs um über drei Prozent nach, im Juni weitete sich das Minus auf mehr als 18 Prozent aus. Damit startet die größte Kryptowährung mit einer markanten Ausgangslage in den Juli.
Wie „BTC-ECHO“ berichtet, legt der Blick in die Vergangenheit ein klares Muster nahe: Immer wenn Bitcoin sowohl im Mai als auch im Juni mit Minuszeichen schloss, folgte im Juli ein Plus. „BTC-ECHO“ verweist dabei auf vier Beispiele seit 2013. In den Jahren 2013, 2018, 2021 und 2022 endete der Juli jeweils positiv.
- Seit 2013 gab es vier vergleichbare Konstellationen
- In allen vier Fällen schloss der Juli im Plus
- Die Zuwächse lagen zwischen 9,6 und 20,96 Prozent
- Der durchschnittliche Anstieg betrug etwa 16,4 Prozent
Die Daten liefern damit einen potenziellen Lichtblick für den Markt. Nach zwei roten Monaten fiel die anschließende Juli-Erholung historisch im Schnitt deutlich kräftiger aus als in einem üblichen Juli. Mit rund 16 Prozent lag das Plus etwa doppelt so hoch wie der langfristige Juli-Durchschnitt.
Kein Garant für Gewinne, aber ein Hoffnungsschimmer für den Bitcoin-Kurs?
Eine belastbare Prognose lässt sich daraus dennoch nicht ableiten: Die Stichprobe umfasst lediglich vier historische Fälle. „BTC-ECHO“ nennt daher mehrere Faktoren, die im Juli maßgeblich sein dürften. Dazu zählen die Makro-Lage, ETF-Zuflüsse, die Marktliquidität sowie die Entwicklung bei Strategy als bedeutendem Bitcoin-Treasury-Unternehmen.