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US-Förderungen und die starke KI-Nachfrage spielen Intel in die Karten, während Micron unter Druck gerät und Marktanteile einbüßen könnte. Was das für die Kurse bedeutet – und welche Risiken weiterhin bestehen.
Kurzüberblick:
Die Bank Citi hat ihre Einschätzung zu Intel angehoben und Micron zugleich von der US-Fokusliste gestrichen. Intel wird von „Verkaufen“ auf „Neutral“ hochgestuft und erhält ein Kursziel von 50 US‑Dollar. Analyst Atif Malik sieht Chancen für Intel, da es bei Taiwan Semiconductor an ausreichenden Kapazitäten für hochmoderne Chips mangelt.
Er betont, die US-Regierung stütze Intel und eröffne dem Konzern eine „einmalige Gelegenheit“, zusätzliche Foundry‑Waferkunden zu gewinnen. Besonders rechnet Malik mit Potenzial bei KI‑ASICs im Backend sowie mit neuen Foundry‑Mandaten im Frontend, sofern sich die Ausbeuten der Fertigungstechnologien verbessern.
Trotz der positiven Impulse ist der Befreiungsschlag noch nicht gelungen: Im CPU‑Geschäft dürfte Intel weiter Anteile an Wettbewerber wie AMD und Arm verlieren. Zudem könnte eine schwächere PC‑Nachfrage die Speicherpreise anziehen lassen und Intel zusätzlich belasten.
Bei Micron nimmt Citi die Aktie von der US‑Fokusliste, da für dynamische Speicher (DRAM) im zweiten Quartal ein langsamerer Preisanstieg als im Auftaktquartal erwartet wird.
Laut dem Citi‑Analysten orientiert sich die Micron‑Aktie üblicherweise an der sequentiellen Preisentwicklung. Dennoch rechnet er angesichts knapper Fertigungskapazitäten und kräftiger KI‑Nachfrage mit einem weitgehend ausgeglichenen Speicher‑Markt bis 2026/27.
Verfasser: sbh-Redaktion/neb
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