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finaktien.de > Blog > Nachrichten > Frankfurter Börsenschluss: DAX rutscht unter die Marke von 24.000 Punkten
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Frankfurter Börsenschluss: DAX rutscht unter die Marke von 24.000 Punkten

Last updated: December 17, 2025 8:00 pm
Klaus Meyer
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Frankfurter Börsenschluss: DAX rutscht unter die Marke von 24.000 Punkten

dpa-AFX &nbsp|&nbsp 17. Dezember 2025, 18:07


Aufrufe: 317

(Wiederholung: Im 5. Absatz, 3. Satz wurde ein fehlender Buchstabe ergänzt, “daraufhin”.)

Für dich in Kürze:

FRANKFURT (dpa-AFX) – Am deutschen Aktienmarkt herrscht Stillstand: Kurz vor dem Abschluss des Börsenjahres 2025 schließen viele Anleger offenbar ihre Bücher und scheuen zusätzliche Risiken. Der Leitindex Dax fiel am Mittwoch im späten Handel erstmals seit Anfang der Vorwoche wieder unter die runde 24.000-Punkte-Marke. Am Ende eines von geringen Umsätzen geprägten Tages stand für den Dax ein Minus von 0,48 Prozent auf 23.960,59 Punkte.

Nach dem Anstieg des Dax bis Mitte Dezember und der jüngsten Seitwärtsphase oberhalb von 24.000 Punkten ist von einer weihnachtlichen Jahresendrally nicht mehr zu sprechen. “Eine dauerhaft ausgeprägte Kauflaune will beim deutschen Leitindex derzeit einfach nicht aufkommen”, kommentierte Marktanalyst Thomas Altmann von QC Partners.

Zum vorsichtigen Agieren der Anleger dürfte die am Donnerstag anstehende Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) beigetragen haben. Angesichts besserer Wachstumsperspektiven dürfte die EZB “auf die Bremse treten” und die Leitzinsen vorerst nicht weiter senken, schrieb Jörg Held, Portfolio-Manager beim Vermögensverwalter Ethenea. Da sich die Teuerung bei zwei Prozent einpendle, bestehe “keine Veranlassung für hastige Zinsschritte nach unten oder oben”.

Der MDax der mittelgroßen Werte gab am Mittwoch um 0,6 Prozent auf 29.866,36 Punkte nach. Der EuroStoxx 50 , Leitindex der Eurozone, beendete den Handel ebenfalls 0,6 Prozent schwächer.

Die Bundeswehr darf neue Rüstungsgüter im Volumen von 50 Milliarden Euro anschaffen. Das billigte in Berlin der Haushaltsausschuss des Bundestags. Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) legten daraufhin um 1,7 Prozent zu, Renk stiegen um 1,8 Prozent und Hensoldt um 3,1 Prozent.

Die deutschen Autohersteller tendierten nach einem EU-Vorschlag zu Anpassungen am Verbrenner-Aus schwächer. Für BMW , Mercedes-Benz und Volkswagen (VW Aktie) ging es um bis zu 1,8 Prozent bergab. Analyst Harald Hendrikse von der Citigroup bewertete die von der EU-Kommission angeregte Lockerung des Verbrenner-Verbots aus Sicht der Branche als “das absolute Minimum”.

Siemens (Siemens Aktie) verloren 2 Prozent und DHL 1,1 Prozent. Der US-Handelsbeauftragte drohte nach einer Anfang Dezember verhängten EU-Strafe gegen die Kurznachrichten-Plattform X mit Gegenmaßnahmen – als Ausgleich für die angebliche Benachteiligung von US-Unternehmen, während europäische Firmen in den USA frei agieren könnten. Namentlich genannt wurden dabei Siemens, DHL und SAP (SAP Aktie) .

Zahlen und Ausblick trieben die Aktien von Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) Nucera um 6,5 Prozent nach oben. Das Management des Elektrolyse-Spezialisten rechnet mit einem robusten Chlor-Alkali-Geschäft.

Papiere von Südzucker verloren nach einem verhaltenen Ausblick des Nahrungsmittelkonzerns 6 Prozent./bek/men

— Von Benjamin Krieger, dpa-AFX —

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