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Für den MDax
Das Umfeld an den Märkten bleibt allerdings angespannt. Anhaltende Sorgen um KI-Investitionen und die militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten prägen weiter das Geschehen. US-Präsident Donald Trump setzte die Luftangriffe auf den Iran derweil in der 13. Nacht in Folge fort und erhöht damit im Streit um die Straße von Hormus den Druck. Zusätzliche Brisanz brachten zuletzt Attacken der Huthi-Miliz auf saudische Schiffe im Roten Meer.
“Von einer sorglosen Sommerstimmung kann an den Märkten weiterhin keine Rede sein”, schrieb Marktanalyst Timo Emden von Emden Research. Angesichts des Nahostkonflikts, wachsender KI-Skepsis und geldpolitischer Unwägbarkeiten bleibe das Börsenfahrwasser rau.
Die Spannungen zwischen Washington und Teheran schürten laut Emden die Furcht vor neuen Belastungen für die Weltwirtschaft, während Anleger zugleich die hohen Bewertungen zahlreicher KI-Titel kritischer sehen. Zwar hätten die Börsen eine gewisse Widerstandskraft gegenüber dem permanenten Krisenrauschen im Nahen Osten entwickelt, eine länger anhaltende Eskalation könnte die Risikoneigung der Investoren jedoch jederzeit wieder dämpfen.
Immerhin notierte der Preis für Rohöl der Sorte Brent zuletzt wieder klar unter 100 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Am Donnerstag war die Marke erstmals seit Ende Mai überschritten worden und hatte damit die Inflationssorgen weiter befeuert.
An der Dax-Spitze kletterten die Anteile des Softwarekonzerns SAP um 6,3 Prozent. Der sogenannte Current Cloud Backlog, also der kurzfristige Vertragsbestand in der Cloud, lag über den Erwartungen der Analysten. Für Charles Brennan von Jefferies deutet dies auf eine robuste Auftragslage im zweiten Quartal hin. Die Kennzahl widerspreche der zuletzt spürbaren Zurückhaltung vieler Investoren.
Erfreuliche Nachrichten gab es auch von Atoss Software
In der Autobranche verdiente der VW-Konzern
Bei Volkswagen laufen die früheren Gewinnbringer Audi und Porsche weiterhin nicht rund. Insgesamt sorgen Zölle, Kriege, geopolitische Spannungen und härterer Wettbewerb für Gegenwind, hatte Konzernchef Oliver Blume bereits im Frühjahr betont. Er plant deshalb Sparprogramme.
Am Dax-Ende verloren die Anteilsscheine von Adidas
— Von Lutz Alexander, dpa-AFX —
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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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