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finaktien.de > Blog > Nachrichten > Frankfurt-Schluss: Dax startet in den September oberhalb von 24.000 Punkten – 01.09.25 – News
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Frankfurt-Schluss: Dax startet in den September oberhalb von 24.000 Punkten – 01.09.25 – News

Last updated: September 1, 2025 4:57 pm
Klaus Meyer
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dpa-AFX &nbsp|&nbsp 01. September 2025, 18:12


Aufrufe: 179

FRANKFURT (dpa-AFX) – Nach einem verhaltenen August ist der Dax freundlich in den September gestartet. Der deutsche Leitindex ging am Montag mit einem Plus von 0,57 Prozent bei 24.037,33 Punkten aus dem Handel und sprang damit erneut über die runde Marke von 24.000 Zählern, um die er zuletzt oszilliert hatte. Neue Impulse blieben mangels Handels in den USA zum Feiertag “Labor Day” rar. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen legte parallel um 0,53 Prozent auf 30.466,03 Punkte zu.

Kurz zusammengefasst:

  • Dax beendete den Montag bei 24.037,33 Punkten.
  • MDax stieg um 0,53 Prozent auf 30.466,03 Punkte.
  • Rheinmetall gewann im Dax 3,5 Prozent hinzu.

Rückenwind lieferte ein kräftiger Umsatzsprung bei KI-nahen Produkten des chinesischen Handelsriesen Alibaba . Zudem verbesserte sich die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone im August etwas deutlicher als zunächst gemeldet. Für Deutschland wurde die Erstschätzung hingegen minimal nach unten revidiert.

Für den Dax sei es weiterhin entscheidend, die 24.000er-Marke im Blick zu behalten und möglichst zu verteidigen, um kein Korrektursignal zu senden, kommentierte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets. Die Tage nach dem “Labor Day” seien aus Sicht der Experten des Bernecker Börsenbriefs besonders spannend. Historisch hätten sie häufig als Frühindikator gedient, ob es zu einer Jahresendrally kommt oder nicht.

Der September gilt allerdings als schwacher Börsenmonat. Er habe sich “häufig als stürmisch und schwer kalkulierbar erwiesen”, schrieb Marktbeobachter Andreas Lipkow. Mit Blick auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag, die kurz darauf anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed sowie zwei bedeutende Verfahren vor dem Supreme Court spricht vieles dafür, dass es an den Aktienmärkten turbulent werden könnte.

Vor dem obersten US-Gerichtshof geht es zum einen um die Rechtmäßigkeit der von Donald Trump verhängten Zölle und zum anderen um die vom US-Präsidenten angestrebte Abberufung von Fed-Gouverneurin Lisa Cook. “Und jede dieser beiden Entscheidungen wird weitreichende Konsequenzen für die Entwicklung der USA und damit auch für die Entwicklung der Börsen haben”, warnte Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC Partners. In Europa bleibt zudem die politische Krise in Frankreich ein bedeutender Unsicherheitsfaktor für die Märkte.

Zum Wochenauftakt verbuchten die wichtigsten Indizes Gewinne: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rückte letztlich um 0,29 Prozent auf 5.367,08 Punkte vor. Der französische CAC 40 sowie der Londoner FTSE 100 hielten sich jeweils knapp im Plus. In Zürich gab der SMI leicht nach.

In Deutschland lagen erneut Rüstungswerte vorne. Nach deutlichen Aufschlägen am Freitag kletterten Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) an die Dax-Spitze mit weiteren 3,5 Prozent Plus. Renk gewannen im MDax 7,2 Prozent, Hensoldt legten dort um 4,4 Prozent zu. Als Kurstreiber gilt unter anderem, dass sich die Hoffnungen auf einen Waffenstillstand in der Ukraine vorerst zerschlagen haben.

Bayer (Bayer Aktie) gehörten mit minus 0,7 Prozent zu den schwächeren Dax-Titeln. Damit setzten die Papiere des Agrarchemie- und Pharmakonzerns ihre Konsolidierung nach der deutlichen Erholung vom August-Tief etwas fort. Mit dem Wirkstoff Vericiguat wurde das primäre Studienziel für die Therapie einer Form der chronischen Herzinsuffizienz ohne jüngstes Herzinsuffizienz-Ereignis verfehlt.

Teamviewer sprangen im MDax um 11,9 Prozent nach oben, nachdem die Bank of America die Aktie um gleich zwei Stufen auf “Buy” hochstufte und das Kursziel auf 16,30 Euro anhob. Die KI-Fähigkeiten des Softwareherstellers verschafften einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz, schrieb Analyst Victor Cheng. Entsprechend beurteilt er die langfristigen Chancen nun insgesamt optimistischer.

Im Kleinwerte-Index SDax gaben ProSiebenSat.1 um 2,7 Prozent nach. Am letzten Tag der Nachfrist zum Andienen der Anteile des Medienkonzerns an den Bieter MediaForEurope (MFE) riet Warburg-Analyst Jörg Philipp Frey dazu, die Aktien entweder zu veräußern oder anzudienen. Zur Begründung verwies er unter anderem darauf, dass der künftig reduzierte Streubesitz die Handelbarkeit der Papiere verschlechtern dürfte./niw/nas

— Bericht von Nicklas Wolf, dpa-AFX —

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