Quelle: – ©Daniel Oberhaus (2018)
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Die Milliardenklage von xAI gegen Apple und OpenAI bringt neuen Sprengstoff in das weltweite KI-Rennen. Sie könnte US-Gerichten erstmals die Möglichkeit eröffnen, grundlegende Wettbewerbsfragen in der Künstlichen Intelligenz zu klären – mit Signalwirkung für die gesamte Branche.
Auf einen Blick:
- Elon Musks KI-Firma xAI hat Apple und OpenAI verklagt.
- Vorwurf: unzulässige Absprachen im KI-Sektor.
- Gefordert werden Schadensersatzsummen in Milliardenhöhe.
Tech-Unternehmer Elon Musk sucht erneut den Rechtsweg. Sein KI-Unternehmen xAI hat in Texas eine Klage gegen Apple (Apple Aktie) und OpenAI eingereicht. xAI wirft den Parteien wettbewerbswidrige Absprachen vor, die den rasant wachsenden KI-Markt verzerren und Innovatoren ausbremsen sollen.
Laut der Klageschrift habe Apple durch die exklusive Einbindung von ChatGPT in iPhones, iPads und Macs eine enge Bindung an OpenAI geschaffen. Dies führe dazu, dass alternative Angebote wie Musks eigene KI-Apps X und Grok im App Store kaum Sichtbarkeit erhielten. Aus diesem Grund verlangt xAI Entschädigung in Milliardenhöhe.
OpenAI wies die Anschuldigungen zurück und sprach von einem “Muster der Belästigung” durch Musk. Apple äußerte sich zunächst nicht. Musk hatte bereits zuvor angedroht, Apple juristisch ins Visier zu nehmen, da das Unternehmen “allen KI-Anbietern außer OpenAI den Weg an die Spitze des App Stores versperre”.
Die Auseinandersetzung könnte weitreichende Konsequenzen haben. Kartellrechtsexperten sehen die Chance, dass US-Gerichte erstmals prüfen, ob es einen eigenständigen Markt für Künstliche Intelligenz gibt und welche Regeln dort gelten müssen. Das Verfahren reiht sich ein in eine Serie von Klagen gegen Apple, dessen App-Store-Praktiken bereits von Unternehmen wie Epic Games angegriffen werden.
Für Musk steht mehr als bloßer Marktanteil auf dem Spiel: xAI konkurriert direkt mit dem von Apple und Microsoft (Microsoft Aktie) unterstützten OpenAI und dem chinesischen Anbieter DeepSeek. Um seine Position zu stärken, übernahm Musk im März die Plattform X für 33 Milliarden Dollar (Dollarkurs) und integrierte den Grok-Chatbot sogar in Tesla-Fahrzeuge.
Autor: ARIVA.DE Redaktion/MW
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