Nicolas Ebert liefert prägnante News mit feinem Gespür für die Themen, die die Märkte bewegen. Nach mehr als sechs Jahren bei wallstreetONLINE und ariva.de ist der Berliner in der Finanzszene fest verwurzelt. Sein Themenspektrum reicht von Value-Strategien und Asien-Börsen über US-Big-Tech bis zu aktuellen Überfliegern auf dem globalen Parkett. Das Ergebnis: fundierte Meldungen, die Anlegern Orientierung geben.
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Quelle: pixabay.com
Laut IDC steuert der Smartphone-Markt auf den heftigsten Rückgang seiner Historie zu. Apple wirkt hingegen robuster aufgestellt. Die Bank of America sieht dank KI zusätzliches Milliardenpotenzial.
Kurz zusammengefasst:
Dem globalen Smartphone-Geschäft droht ein historischer Dämpfer: Nach Einschätzung der International Data Corporation (IDC) könnten die Auslieferungen 2026 um 14 Prozent auf 1,09 Milliarden Geräte sinken – der kräftigste Rückgang seit Beginn der Erhebungen.
Besonders stark unter Druck geraten Android-Geräte: IDC erwartet hier ein Minus von 20 Prozent. Apple hält sich vergleichsweise besser. Die Prognose für iPhone-Auslieferungen wurde auf minus 5,2 Prozent angehoben – zuvor waren minus 8,1 Prozent kalkuliert worden.
Haupttreiber der Schwäche sind steigende Speicherkosten. Speicherchips werden massiv für KI-Rechenzentren nachgefragt. Zusätzlich verteuern höhere Öl- und Transportkosten infolge des Kriegs zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran die Lieferkette. Dadurch steigt der durchschnittliche Verkaufspreis für Smartphones laut IDC auf den Rekordwert von 550 US-Dollar.
IDC sieht Apple besser gerüstet als viele Wettbewerber: Der Konzern hat sich frühzeitig Speicher gesichert, das China-Geschäft stabilisiert und das iPhone 17 gezielt für den Trend zu höherpreisigen Modellen positioniert.
Zusätzliche KI-Perspektive
Die Bank of America (Bank of America Aktie) bekräftigte ihre Kaufempfehlung für Apple und hob das Kursziel jüngst von 330 auf 380 US-Dollar an. Analyst Wamsi Mohan sieht Apple im Vorteil, wenn künstliche Intelligenz stärker über persönliche Agenten genutzt wird. Siri könnte dabei zur zentralen Schnittstelle avancieren. Bis 2030 hält er zusätzliche Umsätze von 15 bis 30 Milliarden US-Dollar für realistisch.
Autor: sbh-Redaktion/neb
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