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finaktien.de > Blog > Startseite > DAX im Minus – Euro schwächelt, Ölpreise ziehen an
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DAX im Minus – Euro schwächelt, Ölpreise ziehen an

Last updated: September 3, 2025 3:29 am
Klaus Meyer
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Märkte deutlich im Minus

An der Frankfurter Börse begann der Handel mit klaren Kursverlusten. Zur Mittagszeit lag der Dax 1,1 Prozent tiefer bei 23.771 Punkten. Auch der gesamteuropäische EuroStoxx50 konnte sich dem Abwärtstrend nicht entziehen und gab um 0,5 Prozent auf 5.344 Zähler nach. Beobachter sprechen von einer nervösen Stimmung, die vor allem von den globalen Konjunkturaussichten geprägt ist.

Euro unter Druck gegenüber dem US-Dollar

Parallel dazu geriet die europäische Gemeinschaftswährung deutlich unter Druck. Der Euro fiel auf 1,1636 US-Dollar und markierte damit den schwächsten Stand seit mehreren Wochen. Marktteilnehmer verweisen auf die Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve, deren zurückhaltende Signale zur weiteren Ausrichtung die Attraktivität des Dollars stützen. Zusätzlich sorgen geopolitische Risiken dafür, dass Investoren den Dollar als sicheren Hafen suchen.

Ölpreise ziehen deutlich an

Bei den Rohstoffen zeigt sich ein gegenteiliges Bild. Die Preise für die Nordseesorte Brent stiegen um 1,9 Prozent, die US-Sorte WTI verteuerte sich um 2,1 Prozent. Auslöser sind Förderkürzungen wichtiger Produzenten sowie eine festere Nachfrage aus Asien. Energieexperten betonen, dass die knappe Angebotslage bei anhaltenden geopolitischen Spannungen weitere Preisauftriebe begünstigen könnte.

Anleger zwischen Risiko und Unsicherheit

Das Marktumfeld bleibt komplex. Schwächere Währungen und höhere Ölpreise schüren erneut Inflationssorgen, zugleich setzen Investoren auf mögliche Lockerungen durch die großen Zentralbanken. Ein Analyst von Robomarkets meinte: „Bis zum Wochenende dürfte es schwer werden, genügend Schnäppchenjäger zu finden, um den Index erneut über die Marke von 24.000 Punkten zu hieven.“

Ausblick für die kommenden Tage

Unterschreitet der Dax die Marke von 24.000 Punkten auf Dauer, sehen Strategen die nächste Unterstützung im Bereich von 23.500 Zählern. Der Euro dürfte angesichts der Dollarstärke unter Druck bleiben, während die Ölpreise stark von den globalpolitischen Entwicklungen abhängen. Anleger sollten daher mit anhaltend volatilen Sitzungen rechnen.

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