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Die „Magnificent Seven“ sind nicht mehr unantastbar. Profiteure wie Broadcom, Palantir und Oracle rücken im KI-Boom nach vorn, während Apple und Tesla an Strahlkraft verlieren.
Kurz zusammengefasst:
- Die Magnificent 7 steuerten über 50% zum Anstieg des S&P 500 bei.
- Broadcom, Oracle und Palantir werden zu neuen Schwergewichten.
- Oracle und Palantir erzielten deutliche Wachstumsraten.
Die Gruppe aus Nvidia, Microsoft (Microsoft Aktie), Apple (Apple Aktie), Alphabet, Amazon, Meta und Tesla hat seit Anfang 2023 mehr als die Hälfte des rund 70-prozentigen Zuwachses im Standard & Poor’s 500-Index getragen. Doch laut Bloomberg treten neue Marktführer auf den Plan.
Broadcom, Oracle (Oracle Aktie) und Palantir werden zunehmend als zentrale Treiber in der Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) gesehen. Chris Smith, Portfoliomanager bei Artisan Partners, betonte, dass die Vormachtstellung der Tech-Giganten in Bereichen wie Mobilfunk und E-Commerce nicht automatisch bedeutet, dass sie auch die KI-Ära dominieren. “Die nächsten Marktführer sind diejenigen, die mit KI-Lösungen große Endmärkte adressieren”, sagte Smith.
Oracle und Palantir rücken in den Mittelpunkt
Oracle legte dank des Cloud-Geschäfts um mehr als 75 Prozent zu, Palantir verdoppelte sich 2025 und war der Spitzenreiter im Nasdaq 100. Jurrien Timmer von Fidelity hob hervor, dass mit der fortschreitenden KI-Entwicklung neue Gewinner in den Vordergrund treten könnten – auch wenn die etablierte Riege stark bleibt.
Risiken ergeben sich für Apple, das bei KI hinterherhinkt, sowie für Tesla, das mit schwächerer Nachfrage nach Elektroautos ringt. Viele Investoren setzen dennoch weiter auf technologische Durchbrüche. Unternehmen wie TSMC, Arista Networks und Micron gelten als essenzielle Bausteine des KI-Ökosystems.
Langfristig könnte sich die Marktspitze verschieben, wenn sich die KI-Nutzung von der Infrastruktur hin zu Anwendungen und in breitere Branchen ausweitet. “Konzentrierte Handelsphasen enden oft abrupt”, warnte Timmer. Die Ära der “Mag 7” könnte einer sanften Rotation oder einem deutlicheren Umbruch weichen.
Autor: sbh-Redaktion/neb
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