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Kurz zusammengefasst:
“Nach der Rally bis zu neuen Bestmarken versuchen Anleger angesichts ambitionierter Bewertungen und veränderter Zinserwartungen, wieder Balance zu finden”, erläuterte Chefmarktanalyst Timo Emden von Craptrader die Lage. “Eine Mischung aus geopolitischen Risiken, geldpolitischen Unsicherheiten und frischen Ölpreis-Hochs zwingt Investoren dazu, einen Gang zurückzuschalten, um wieder sicheren Halt zu finden.”
Ausgeprägte Verluste vor allem bei Rüstungswerten setzten den MDax
Vor dem Hintergrund bereits hoher Bewertungen machen den Börsen die weiter zulegenden Ölpreise zu schaffen. Schon am Montag hatten sie kräftig angezogen, nachdem der Konflikt zwischen den USA und dem Iran nach wechselseitigen Militärschlägen erneut eskalierte. Am Dienstag erhöhten die Ölpreise ihre Gewinne leicht, unterstützt auch von einem knappen Angebot bei Diesel infolge der Angriffe auf die russische Ölindustrie im Krieg gegen die Ukraine.
Zusätzlich belasten hohe Anleiherenditen die Aktienmärkte. Eine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) in der kommenden Woche gilt seit Längerem als sicher. Und seit entsprechenden Signalen von US-Notenbankchef Kevin Warsh am Freitag rechnet der Markt nun auch in den USA im September mit einem Zinsschritt.
“Mehr und mehr setzt sich bei den Investoren die Einsicht durch, dass der Zinsanpassungszyklus noch nicht am Ende ist”, sagte Jochen Stanzl von der Consorsbank zum jüngsten Abgabedruck. Zudem hätten die ungeklärte Lage des freien Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus sowie die strafferen Fed-Signale eine Verkaufswelle angefacht, die in der Vorwoche als vorläufig gestoppt gegolten habe.
Auf Unternehmensseite im Dax rückten Symrise (Symrise Aktie)
Weitere Analystenkommentare bewegten die Kurse. So zählten die Papiere des Pharma- und Technologiekonzerns Merck
GFT
— Von Tanja Vedder, dpa-AFX —
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